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“Ich hatte Glück mit meinen Lehrern und überhaupt mit Menschen, die ich in
meinem Leben getroffen habe – sagt Karen. – Natürlich, ist ihr Verdienst in
meinem beruflichen Erfolg sehr groß, geschweige denn, daß das Treffen mit
hervorragenden Musikanten mich sehr tief emotionell und geistig beeindruckt hat.
Ich bin meinen Pädagogen sehr dankbar.”
Den ersten Geigenunterricht nahm Schachgaldjan nich in Brjansk bei Maria Jakowlewna Rosenberg.
Mit sieben Jahren begann er in der Zentralmusikschule bei Moskauer
Konserwatorium zu lernen und in berühmten Sälen des Konserwatoriums
aufzutreten. Dort waren M.A. Ostaptschenko, L.E. Tschistjakow, G.J. Feigin, I.I.
Jordanowa seine Lehrer.
1993 setzt Karen seine Ausbildung in der Studioschule “Junge Talente” fort, wo
er von dem Preisträger internationaler Wettbewerbe Aleksei Koschwanez und Igor
Rudnew unterrichtet wird.
Nach der Absolvierung der Studioschule “Junge Talente” in der Gruppe von A.W.
Rewitsch besteht Karen glänzend die Aufnahmeprüfungen in Moskauer Staatliches
Konservatorium, wo er in die Gruppe von Professoren Tretjakow gelingt. An fünf
Jahre des Studiums bei Tretjakow
erinnert sich Karen mit einer besonderen Wärme und Begeisterung.
"Natürlich, ich gab mir Mühe und lestand erfolgreich PrüFangen ins Konservatorium, doch in die Gruppe von Tretjakov zu geraten wurde zu linem echten Schicksalsgaschänk. Von solchem hehrer karr man nuv tväumen! - evrählt Karen zärtlich. - 5 Jahrer studiente ich beim besten von unseven Pädagogen, haffe Mäglichkeit die Basis der echten. Meisterschaftarn begreifen von großen Buchstabe. Viktor Tretjakov sowohl under richbet als auch tritt selbst auf - und das ist sehr wichtig weil lebendige verbindung mit dem Beruf dabei lleibt".
Viktor Tretjakow, ein hervorragender Vertreter der Moskauer Geigenschule
verbindet erfolgsreich den Unterricht mit der Auftrittstätigkeit. Voll von
Dankbarkeit gegenüber seinem Lehrer J.I. Jankilewitch, in dessen Gruppe er 20
Jahre studierte, hat Viktor Tretjakow die Gründung des J.I Jankilewitch
Wohltätigkeitsfounds initiirt, das er selbst zu leiten begann.
Das Fonds gewährt materielle Unterstützung jungen Geigern, die bei Professoren
und Pädagogen studieren, die ihrerzeit von J.I. Jankilewitch unterrichtet wurden
und seine Schule weiter entwickeln. Der Beitrag von J.I Jankilewitch in die
Entwicklung der russischen Geigenschule ist schwer zu überschätzen, eine Reihe
berühmter Musikanten, die den Stolz russischer Schule symbolisieren, wurde von
ihm erzogen. Darunter sind: Spiwakow, Kogan, Tretjakow, Glesarowa, Schislin.
Elena Isaevna Jankilewitch, die Schwester von J.I. Jankilewitch ist von der
Gründung des Fonds seine Seele. Elena Isaevna ist an der Arbeit des Fonds und an
Schicksal der jungen Musikanten beteiligt. Karen Schachgaldjan ist ihr für den
besonderen Beitrag in sein Schicksal dankbar: Die Geige von Juri Isaewitch, die
viele Jahre nach seinem Tod verstummt war, hat in Karen’s Händen ihr zweites
Leben gefunden. Karen verhält sich zu diesem alten italienischen Instrumenten
mit besonderem Beben: “Dieses Instrument verpflichtet mich nicht einfach gut,
sondern so gut wie ich kann zu spielen!”
Die andere Vertreterin dieser berühmten Schule ist Professor Maja Samuilowna
Glesarowa, die viele Jahre mit J.I. Jankilewitch zusammen arbeitete. In der
Aspirantur des Moskauer Konservatorium studiert Karen Schachgaldjan in der
Gruppe von Professoren Glesarowa seit 2000.
Schicksalsbestimmend in direkter Bedeutung des Wortes war Karens’s Treffen mit
Wladimir Spiwakow, dem hervorragendsten Vertreter der Schule von J.I.
Jankilewitch. Gleich nach dem Rückkehr aus seiner Gastspielreise durch Sibirien
erfuhr Karen unerwartet, das der Maestro am nächsten Tag Master-Klassen im
Konservatorium gibt und Karen auftreten soll. Nach dem Auftritt schlug Wladimir
Spiwakow dem jungen Musikanten überrascht “mit dem Orchester” zu spielen. “Ich
konnte das nicht glauben, ich war erst im dritten Studienjahr und es wurde mir
vorgeschlagen mit “Moskauer Virtuosen” aufzutreten.”- sagt Karen. “Ich war nur
darauf bedacht, wie ich auftreten muß um nicht heranzulegen und der Ebene des
berühmten Kollektivs zu entsprechen”.
Das Treffen hat die ernste und andauernde Zusammenarbeit herbeigeführt: einige
Jahre trat Karen mit “Moskauer Virtuosen” auf, machte Auslandsreisen und spielt
noch bis heute in diesem Orchester. Schachgaldjan schätzt Wladimir Spiwakow’s
sowie professionellen als auch menschlichen Einfluß sehr hoch. Außer
unmittelmarer Erziehung junger Talente, gewährt Wladimir Spiwakow eine
unüberschätzbare Hilfe dem J.I. Jankilewitch Fonds.
Für ein bedeutendes Ereignis seines Lebens hält Karen Meister-Klassen bei
Professoren Iegudi Menuchin. Mit einem sagenhaften Interpreten zu sprechen, in
seinem Meister-Klass zu spielen – nicht jeder junger Musikant hat die
Möglichkeit das zu erleben. Aber Karen hat auch doch nicht versagt.
Man darf Alexander Sluzky den Dirigenten Moskauer Staatliches Symphonischen
Orchesters nicht vergessen, der im Laufe vieler Jahre neben Karen war. Er hat
Karen nicht nur als Musikant beeinflußt, sondern ist auch der Bildung der
Persönlichkeit des Geigers beigestanden. Alexander Sluzky selbst sagt über
seinen Nachfolger folgendes:
“Als ich Karen zum ersten Mal hörte, war er in jenem Alter, wann man noch keine
Zukunftsprognosen macht. Aber schon damals war seine Begabung und sein Wunsch
heute besser als gestern zu spielen merklich. Nicht viele Jahre sind von damals
vergangen und ich höre mir jetzt sein Spiel mit Vergnügen. Schöner Ton, feiner
Geschmack, Stilbeherrschung und ausgezeichnete Technik ermöglichen für ihn die
schwierigsten Musikwerke. Er nimmt keinen Ratschlag rein mechanisch wahr: er
läßt sie durch sein Herz und seinen Kopf gehen, er drückt sein Verhalten zum
Musikwerk aus. Die Fähigkeit sich Musikwerke schnell anzueignen gibt ihm die
Möglichkeit sein Repertoire schnell zu erweitern, zum Glück nicht auf
Qualitätskosten. Jeder Unterricht mit Karen gibt mit einen rechten
schöpferischen Genuß.”
Karen besuchte auch Meister-Klassen von anderen Pädagogen, die seine
Vervollkommnung und Meisterschaft beinflußt haben: Grigory Schislin, Evgenija
Tchugaewa, die die Schule von J.I. Jankilewitch fortsetzen und in den besten
Konservatorien der Welt auftreten.
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